Gastro-MIS liefert Prüfsoftware

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gastro-mis Prüfsoftware
Bild von Gastro-MIS

Gastro-MIS liefert Kassen-Prüfsoftware für die Finanzverwaltungen Deutschlands

Die Gastro-MIS liefert in Kürze die neue verbindliche Prüfsoftware für alle Finanzämter Deutschlands zur Ermittlung von Kassenmanipulationen. Das Unternehmen konnte sich zur steuerrechtlichen Überprüfung von Kassen- und TSE-Daten bei der Ausschreibung der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, stellvertretend für alle Bundesländer, durchsetzen. Die Anwendung basiert auf der bereits bestehenden Verifikationssoftware AmadeusVerify.

“Bisher war AmadeusVerify das perfekte Tool für Kassenhersteller oder auch Kassenbetreiber, um schnell und einfach herauszufinden, ob sie alle technischen Vorgaben der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV), insbesondere bzgl. Kassenbon, Kassenarchiv und TSE, richtig umgesetzt haben. So wird die Kassenprüfung schon vorab geprobt – das allein ist schon ein Novum. Wir sind sehr stolz, dass wir jetzt zudem auch das offizielle Prüfprogramm, mit dem alle Kassendaten kontrolliert werden, stellen dürfen und so einen wertvollen Beitrag für mehr Steuergerechtigkeit leisten!”, so Dr. Mirco Till, Geschäftsführer der Gastro-MIS GmbH.

Dr. Mirco Till, Geschäftsführer der Gastro-MIS GmbH

Die neue 360-Grad-Prüfung 

In der neuen bundeseinheitlichen Kassen-Prüfsoftware von Amadeus360 werden die bereits bestehenden Funktionen von AmadeusVerify, wie die sekundenschnelle Bonprüfung per QR-Scan oder die Validierung der Signaturen, mit weiteren Anforderungen der Steuerprüfer kombiniert. 

AmadeusVerify kann alle technischen Prüfschritte einer Betriebsprüfung durchführen kann. Im Bereich TSE zählen dazu unter anderem die Prüfung des Zertifikats, der Signatur, der Steuercontainer oder auch eine Lückenanalyse des Transaktionszählers, die nachträglich entfernte Transaktionen entlarven.

Betriebsprüfer können zukünftig im Idealfall einfach den freiwillig auf dem Kassenbon platzierten QR-Code scannen und so eine Kassennachschau durchführen. Wenn dort Widersprüche oder Lücken auffallen, werden weitere Schritte notwendig, welche ebenfalls mit der neuen Applikation durchgeführt werden – ganz ohne Betriebsunterbrechung.

“Wir freuen uns sehr, dass mit unserem Expertenrat-Mitglied Dr. Mirco Till neue Standards in Sachen Steuerprüfung gesetzt werden. Der DFKA e.V. hat es sich zum Ziel gemacht, bei Kassenanforderungen neue Maßstäbe in der Praktikabilität zu setzen und manipulationssichere Kassen so anwenderfreundlich wie möglich zu gestalten – ich würde sagen, das hat die Gastro-MIS zweifelsfrei geschafft – Gratulation!”

Udo Stanislaus, Vorstandsvorsitzender des DFKA e.V.

Kein Weg zurück – die KassenSichV

Bereits seit dem 1. Januar 2020 gelten in Deutschland die neuen und verschärften Anforderungen der KassenSichV, sprich die Präzisierung des “Kassengesetzes” (§ 146a AO). Seit auch die letzte offizielle Fristverlängerung der Nichtbeanstandung Ende März 2021 verstrichen ist, müssen Betriebe mit elektronischem Kassensystem alle KassenSichV-relevanten Vorgänge durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) absichern. Die Ankündigung einer bundeseinheitlichen Verifizierungssoftware ist somit gleichbedeutend mit der Ankündigung einiger Bundesländer, in Kürze mit den neuen Kassenprüfungen zu beginnen.

“Wer jetzt immer noch keine vollständig zertifizierte Technische Sicherheitseinrichtung im Einsatz hat, sollte sich sofort darum kümmern,

rät Dr. Till abschließend.

 
Peter Schimpl

Peter Schimpl

Vor der Gründung von Digital Lunch war Peter Schimpl mehr als zehn Jahre als CIO für McDonald’s Deutschland und als Geschäftsführer eines Münchner IT-Unternehmens tätig. In diesen Positionen zeichnete er für Konzeption, Umsetzung und RollOut digitaler Lösungen für Handel und Systemgastronomie verantwortlich. Durch die nach wie vor sehr enge Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen der Branche kann er auf einen großen Erfahrungsschatz in der IT bauen.